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Welche Zimmerpflanzen sind für Katzen ungefährlich?

Bei Pflanzen und Haustieren gilt: besser nicht die Katze im Sack kaufen.
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Wohnt bei dir eine neugierige Katze? Dann solltest du wissen, welche Zimmerpflanzen ungefährlich sind und bei welchen du vorsichtig sein musst. Keine Sorge: Wir helfen dir mit diesem Leitfaden dabei, dein Zuhause grüner und katzenfreundlicher zu machen!
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Deshalb lieben Katzen Zimmerpflanzen so sehr

Katzen sind von Natur aus verspielt und neugierig. Ein Blatt, das vom Wind bewegt wird? Perfektes Katzenspielzeug. Ein grüner, saftiger Pflanzenstiel? Könnte lecker sein. Die meisten Zimmerpflanzen stellen in dem Fall kein Problem dar, aber manche Sorten können Probleme verursachen, wenn eine Katze daran knabbert oder größere Mengen davon frisst. Deshalb ist es als Katzenbesitzer*in wichtig, ungiftige Pflanzen auszuwählen!

Katzenfreundliche Pflanzen: Top 5

Zum Glück gibt es viele Pflanzen, die für Katzen ungefährlich sind. Und wir gehen noch weiter: Die folgenden fünf Zimmerpflanzen sind nicht nur ungiftig für Katzen, sondern eignen sich auch zum Spielen oder dran Knabbern!** Entdecke hier fünf Pflanzen, die bei Katzen besonders beliebt sind.

1

Katzenminze

Katzenminze, auch bekannt als Nepeta und Catnip, ist wahrscheinlich die beliebteste Zimmerpflanze bei Katzen. Diese krautige Pflanze enthält Nepetalacton, eine leicht halluzinogene Substanz, die Katzen in eine euphorische Stimmung versetzt. Die meisten Katzen werden verspielt und aktiv, wenn sie mit Katzenminze in Kontakt kommen. Das kann dazu führen, dass sie sich mehr bewegen, was gut für ihre Gesundheit ist. Keine Sorge: Das Kraut hat gleichzeitig eine beruhigende Wirkung, die nach all der Bewegung zur Entspannung beiträgt.

Die meisten Katzen werden verspielt und aktiv, wenn sie mit Katzenminze in Kontakt kommen. Das kann dazu führen, dass sie sich mehr bewegen, was gut für ihre Gesundheit ist.
2

Grünlilie

Die Grünlilie, auch Chlorophytum genannt, ist bei Katzen wegen ihrer langen, schmalen Blätter echt beliebt. Katzen knabbern gerne daran und es hilft ihrer Verdauung. Außerdem kann das Kauen an der Grünlilie beim Reinigen der Zähne helfen.

3

Katzengras

Katzen lieben Gräser. Katzengras ist keine bestimmte Pflanze, sondern besteht aus verschiedenen Grasarten wie Weizengras oder Gerstengras, die extra für Katzen angebaut werden.

Katzen lieben es, auf den weichen, grünen Halmen herumzukauen (das ist ein natürlicher Instinkt!), und es hilft ihnen bei der Verdauung. Man glaubt auch, dass Katzen gerne Katzengras fressen, um Folsäure aufzunehmen. Hat deine Katze Probleme mit Haarballen? Auch dann ist das Kauen auf Katzengras eine gute Idee!

4

Zyperngras

Katzen lieben Zyperngras wegen seiner grasartigen Textur und den beweglichen, verspielten Stielen, die ihren Spiel- und Jagdinstinkt anregen.

Auch wenn die Pflanze keine speziellen Duftstoffe wie Katzenminze hat, regt sie doch die Sinne an. Zyperngras ist nicht giftig und kann bedenkenlos gekaut werden. Ab und zu ein Blatt zu fressen, kann sogar die Verdauung einer Katze fördern.

5

Baldrian

Katzen, die unter Stress leiden, können von Baldrian profitieren. Der Duft dieser Pflanze wirkt beruhigend, aber auch innerlich angewendet (eingenommen) kann Baldrian entspannend sein. Baldrian regt manchmal auch den Spieltrieb deiner Katze an und eignet sich daher auch für sehr faule Katzen.

Parapluplant (cyperus alternifolius)
Zyperngras (die meisten Katzen lieben es!)

Mehr sichere Pflanzen für Katzen*

Neben den oben genannten Katzenlieblingen gibt es natürlich noch mehr Pflanzen, die für Katzen nicht giftig sind, wie zum Beispiel:

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Welche Zimmerpflanzen sind giftig für Katzen?

Die folgenden Zimmerpflanzen sind bekannt dafür, dass sie für Katzen am giftigsten sind. Deshalb solltest du vorsichtig sein.

  • Cycas-Palme: Diese Palme, auch Sagopalmfarn genannt, enthält Cycasin, ein Gift, das bei Katzen zu Leberversagen führen kann. Alle Teile der Pflanze sind sehr giftig, vor allem aber die Samen.
  • Alpenveilchen: Diese fröhliche Blume scheint ein Freund aller zu sein, aber das stimmt nicht. Vor allem die Knollen des Alpenveilchens sind giftig für Katzen. Wenn sie große Mengen davon fressen, kann das zu schweren Magen- und Darmbeschwerden und Herzrhythmusstörungen führen.
  • Einblatt: Diese stylische Pflanze, auch Spathiphyllum genannt, enthält Oxalatkristalle, die bei Katzen zu Reizungen, Schmerzen, Speichelfluss und Erbrechen führen können.
  • Dieffenbachia: Diese besondere Zimmerpflanze enthält Calciumoxalatkristalle. Wenn sie gefressen wird, kann es zu Schwellungen im Maul und Rachen, Schmerzen und Schluckbeschwerden kommen.
  • Monstera: Diese beliebte Zimmerpflanze ist leider nicht katzenfreundlich. Sie kann bei Katzen zu Reizungen, Erbrechen und Schmerzen im Maul führen.
  • Philodendron: Wenn Katzen diese Zimmerpflanze fressen, kann das zu Reizungen im Maul, Erbrechen und Antriebslosigkeit führen.
Schwere Vergiftungen sind zum Glück selten. Probleme treten meistens auf, wenn eine Katze wiederholt oder größere Mengen einer Pflanze frisst.

Katzen und Zimmerpflanzen: Was du beachten solltest und ein paar Tipps

Neben der Auswahl sicherer Zimmerpflanzen gibt's noch ein paar andere Sachen, die du als Katzenliebhaber beachten solltest:

  • Achte auf die Platzierung: Meistens geht's nicht nur um die Pflanze selbst, sondern auch darum, wie und wo sie im Haus steht. Platziere Pflanzen deshalb an einem stabilen Ort und/oder nimm Hängepflanzen in schönen Hängetöpfen, die du außerhalb der Reichweite neugieriger Katzenpfoten aufhängst. Die oben genannten katzenfesten Pflanzen kannst du natürlich in Reichweite deiner Katze aufstellen.
  • Verhindere Nagen: Übermäßiger Verzehr ist nie gut, egal um welche Pflanze es sich handelt. Katzen nagen manchmal aus Neugier oder Langeweile an Pflanzen. Sorge daher für ausreichend Ablenkung, z. B. mit Katzenspielzeug oder einer eigenen Pflanzenecke mit Pflanzen wie Katzenminze und Katzengras.
  • Wähle die richtige Blumenerde und Pflanzennahrung: Nicht nur Blätter oder Blüten können Probleme verursachen, wenn deine Katze sie frisst. Auch Blumenerde, Düngemittel und Zusatzstoffe (wie Granulate oder Nährstoffkonzentrate) können Beschwerden verursachen. Stelle sie außerhalb der Reichweite auf und wähle vorzugsweise eine milde, haustierfreundliche Blumenerde und Pflanzennahrung.
Rhipsalis
Hängepflanze Rhipsalis (sicher für Katzen)

Katzen und Schnittblumen

Zum Glück gibt's viele Schnittblumen, die für neugierige Katzen ungefährlich sind. Blumen wie Rosen, Gerbera, Sonnenblumen, Löwenmäulchen, Alstroemerien und Freesien sind katzenfreundlich und bringen als Blumenliebhaber Farbe und gute Laune ins Haus, ohne dass du dir Sorgen machen musst.

Einige Blumen sind leider weniger gut für neugierige Katzen geeignet. Lilien, Rittersporn (Delphinium), Maiglöckchen, Tulpen und Narzissen gehören zu den giftigsten Blumen für Katzen und sollten als Katzenbesitzer besser nicht ins Haus gebracht werden. Vor allem Lilien sind gefährlich und giftig für Katzen, da sie akutes Nierenversagen verursachen. Schon ein kleiner Biss oder ein Lecken von Blättern, Pollen oder Vasenwasser kann für Katzen tödlich sein.

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Freesien (ungiftig für Katzen)

Willst du mehr wissen?

Möchtest du mehr über Haustiere und Zimmerpflanzen erfahren? Zum Beispiel, was es genau bedeutet, wenn eine Pflanze als „giftig” eingestuft wird? Dann schau dir diesen Artikel über Zimmerpflanzen und Haustiere an. Bist du neugierig, welche Zimmerpflanzen für deine anderen vierbeinigen Freunde geeignet sind? Dann erfahre alles über Pflanzen, die für Hunde (un)sicher sind.

*Haftungsausschluss: Diese Listen sind nicht vollständig und geben nur einen Überblick über häufig vorkommende giftige und ungiftige Zimmerpflanzen für Haustiere und/oder Menschen. Wenn eine Pflanze nicht auf den Listen steht, heißt das nicht, dass sie nicht giftig sein kann.

**Wichtig: Auch wenn eine Pflanze oder ein Gras als katzenfreundlich bekannt ist, solltest du deine Katze nur in Maßen davon fressen lassen. Zu viel davon kann immer noch zu Magen- oder Darmbeschwerden führen. Bedenke immer auch, was sonst noch neben der Pflanze im Topf sein könnte, wie Erde und Pflanzendünger.

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