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Philodendron

Von der Pflege bis zum Standort und der Symbolik. Hier erfährst du alles über den Philodendron.
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Große grüne Blätter, die sofort ein bisschen tropisches Dschungelflair in dein Zuhause bringen. Das ist die Kraft des Philodendrons. Diese auffallend pflegeleichte Zimmerpflanze ist bekannt für ihre riesigen Blätter, die nicht nur Atmosphäre schaffen, sondern auch dazu beitragen, dein Raumklima zu unterstützen. Egal, ob du eine kompakte Zimmerpflanze oder einen grünen Riesen suchst, der den Raum erobert. Der Philodendron fühlt sich schnell zu Hause. Konnten wir dich bereits überzeugen?
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Merkmale des Philodendrons

Was beim Philodendron sofort auffällt, sind die großen, charakteristischen Blätter. Sie können oval oder spitz sein. Manchmal sind sie herzförmig und manchmal tief eingeschnitten. Andere Arten haben auffallend dicke Adern. Meistens sind die Blätter grün. Es gibt aber auch Arten mit cremegrünen Tönen oder zarten rosaroten Farben.

Die Blätter sind oft dick und ein bisschen ledrig. Dadurch verliert die Pflanze nur wenig Feuchtigkeit. Das Ergebnis ist eine überraschend einfache Pflege. Der Philodendron braucht relativ wenig Wasser und verzeiht es dir, wenn du mal das Gießen vergisst. Die Größe variiert von Pflanzen von etwa 40 Zentimetern bis zu beeindruckenden XXL-Exemplaren, die eine ganze Ecke dominieren können.

Der Philodendron gehört zur Familie der Araceae. Das ist die gleiche Pflanzenfamilie, zu der auch Aronstab, Monstera und Anthurium gehören.

Wann blüht der Philodendron?

Drinnen blüht ein Philodendron fast nie. Wenn es doch mal passiert, siehst du kleine, unauffällige Blütenstände, die der Pflanze viel Energie rauben. Schneide sie deshalb ab, sobald du sie siehst. Die Blüten haben außerdem einen ziemlich starken Geruch. Wenn du sie entfernst, bleibt die Pflanze kräftiger und wächst voller.

Philodendron Pflege und Standort

● Der Philodendron ist eine pflegeleichte Zimmerpflanze, die mit einfacher Pflege jahrelang schön bleibt.

● Stell die Pflanze an einen hellen Ort mit indirektem Tageslicht. Vermeide grelle Sonne.

● Leicht schattige Standorte sind okay, aber zu dunkle Standorte lassen die Pflanze schlaff werden.

● Halte eine Temperatur von 18–25 °C ein und vermeide Zugluft und trockene Luft von Heizkörpern.

● Gieß die Pflanze mäßig. Der Wurzelballen darf leicht feucht bleiben, aber lass die oberste Schicht der Blumenerde zwischen den Wassergaben austrocknen.

● Vermeide Wasser am Boden des Topfes, um Wurzelfäule zu verhindern.

● Dünge die Pflanze während der Wachstumsphase alle zwei Wochen. Im Winter reicht einmal im Monat.

● Halte die Blätter staubfrei, damit sie schön glänzen.

● Gelbe Blätter deuten meistens auf zu viel Wasser hin.

● Kletternde Arten profitieren von einem Moosstock oder einer anderen Stütze.

Philodendron ist eine pflegeleichte Zimmerpflanze, die mit einfacher Pflege jahrelang schön bleibt.
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Welche Arten von Philodendron gibt es?

In der Natur gibt es hunderte von Philodendron-Arten. Etwa zehn davon werden oft als Zimmerpflanzen verkauft. Hier sind ein paar der beliebtesten Arten.

  • Philodendron Scandens (Herzblättriger Philodendron): Eine Kletterpflanze mit weichen, herzförmigen Blättern. Perfekt für Hängekörbe oder Pflanzenregale.
  • Philodendron Imperial Green und Imperial Red: kräftige und kompakte Arten mit großen ovalen Blättern in frischem Grün oder tiefem Rotgrün.
  • Philodendron Selloum (Philodendron Bipinnatifidum): eine Art mit tief eingeschnittenen Blättern und einer fast skulpturalen Ausstrahlung.
  • Philodendron Pink Princess: eine bunt gefärbte Sorte mit dunklen Blättern und rosa Variegation.
  • Philodendron Birkin: zu erkennen an dunkelgrünen Blättern mit feinen weißen Linien.
  • Philodendron Minima: eine Sorte, die durch ihre eingeschnittenen Blätter ein bisschen wie Monstera aussieht.

*Gut zu wissen: Viele beliebte Varianten sind keine eigenständigen botanischen Arten, sondern Kultivare. Das heißt, sie wurden von Züchtern wegen ihrer Farbe oder Blattform entwickelt.

Ist der Philodendron giftig?

Ja. Wie viele Pflanzen aus der Familie der Araceae ist der Philodendron bei Verzehr leicht giftig, sowohl für Haustiere als auch für Menschen. Die Blätter und der Saft können beim Kauen oder Verschlucken zu Reizungen führen. Stell die Pflanze daher an einem Ort auf, der für Kinder und Haustiere nicht leicht zugänglich ist.

Der Kontakt mit dem Pflanzensaft kann manchmal leichte Hautreizungen verursachen. Wasch dir die Hände, wenn du ein Blatt oder einen Stiel abgeschnitten hast.

Symbolik des Philodendron 

Der Philodendron steht für Gesundheit und Überfluss. Mit seinen üppigen Blättern wird er oft als Pflanze gesehen, die einen Raum weicher und lebenswerter macht. Außerdem hat die Pflanze Künstler auf der ganzen Welt inspiriert. Pablo Picasso hat die bekannten Blattformen in seiner Skulptur „Woman in the Garden” verarbeitet. Auch moderne Künstler wie Mimi Little und Peggy Eyth greifen gerne auf die ausdrucksstarken Formen der Pflanze zurück.

Der Philodendron ist außerdem als Kletterpflanze bekannt, die sich gerne um Bäume windet. Deshalb wird die Pflanze manchmal als Symbol für Verbundenheit und Festigkeit gesehen.

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Herkunft des Philodendron 

Der Philodendron kommt ursprünglich aus den tropischen Regenwäldern der Karibik, Kolumbiens und Venezuelas. Heute wächst die Pflanze auch in Teilen Asiens. In der Natur klettert sie an Bäumen hoch, um mehr Licht zu kriegen. Die Pflanze wurde erstmals 1644 beschrieben und bekam 1829 ihren offiziellen Namen. Dieser Name kommt aus dem Griechischen. Philo heißt Liebe oder Zuneigung. Dendron heißt Baum. Philodendron bedeutet also so viel wie Baumliebhaber. Die Pflanze ist also echt ein Kumpel des Regenwaldes.