Sterndolde
Die Sterndolde ist an ihrer filigranen Blütenform zu erkennen, mit einem Blütenstand aus kleinen Blüten in der Mitte, umgeben von auffälligen, sternförmigen Hochblättern. Die Blüte erinnert ein wenig an ein zierliches Nadelkissen.
Die Sterndolde blüht, je nach Art, zwischen Juni und September. Die Blüte erscheint in verschiedenen Farben, wie Weiß, Rosa, Rot und Violett. Während der Blütezeit ziehen die Blüten zahlreiche Bienen und andere Bestäuber an, was sie ökologisch so wertvoll macht. Die Stiele der Sterndolde sind schlank, aber kräftig und haben nur wenige Blätter, wodurch die Blüte einem Strauß oder einer Rabatte eine luftige und verspielte Note verleiht.
Die Sterndolde gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae), zu der auch Pflanzen wie der Wiesen-Kerbel und die Petersilie gehören. Charakteristisch für diese Familie ist der doldenförmige Blütenstand, bei dem mehrere kleine Blüten zusammen eine einzige Blüte bilden.
Die Sterndolde besticht durch ihre feine Struktur. Sie verleiht Blumensträußen Tiefe, Details und Leichtigkeit.
Sterndolden sind robuste Schnittblumen, die in der Vase etwa 7–14 Tage lang schön bleiben. Lies dir diese Grundregeln und Tipps durch, damit die Blume so lange wie möglich in der Vase hält, und schau dir auch die folgenden speziellen Pflegetipps an.
In gemischten Sträußen fungiert die Sterndolde oft als luftige, verbindende Blume zwischen größeren Blickfängen wie Pfingstrosen und Dahlien.
Obwohl die Sterndolde als Schnittblume zart und fast zerbrechlich wirkt, ist sie draußen eine robuste Staude, die bei Bestäubern wie Bienen sehr beliebt ist. Diese Kombination aus Anmut und Kraft macht die Blume besonders attraktiv, sowohl für Florist*innen als auch für Gartenliebhaber*innen. Möchtest du mehr über die Pflege und den Standort der Sterndolde als Outdoorpflanze erfahren? Dann schau dir unseren Plantguide an.
Die Sterndolde ist sowohl frisch als auch getrocknet dekorativ, was sie überraschend vielseitig macht.
Sterndolde
Es gibt etwa zehn Arten der Gattung Astrantia. Diese überraschen mit einer unglaublichen Vielfalt an Blüten, da im Laufe der Jahre viele Sorten (gezüchtete Varianten) entwickelt wurden. Die bekannteste und am häufigsten vorkommende Art ist Astrantia major. Fast alle Sorten, die du in Gartencentern und Blumensträußen siehst, sind davon abgeleitet. Nachfolgend findest du die bekanntesten Hauptarten und die dazugehörigen Sorten.
Der botanische Name Astrantia leitet sich von „aster“ ab, was auf Lateinisch „Stern“ bedeutet, und bezieht sich auf die Form der Blüten. Diese Sternform beeindruckt schon seit Jahrhunderten. In alten Volkssagen wird sie als „Sterne, die auf die Erde gefallen sind“ bezeichnet.
Woher kommt der niederländische Name „Zeeuws knoopje“?
Die Sterndolde verdankt ihren niederländischen Namen dem anmutigen „Zeeuwse knopje“ oder „knoopje“, einem traditionellen Schmuckstück aus der Tracht von Zeeland. Dieser Knopf wurde früher als Verschluss und Verzierung an der Kleidung getragen und kam auch an Ketten und Ohrringen (metallene Kopfschmuckstücke) vor. Heutzutage findet man den Knopf auch auf Broschen und anderen Accessoires und Schmuckstücken wieder. Der kugelförmige, reich verzierte Knopf ähnelt stark der Blüte der Astrantia, und dank dieser Ähnlichkeit erhielt die Blume in den Niederlanden den Namen „Zeeuws knoopje“.
Die Sterndolde hat verschiedene symbolische Bedeutungen. Vor allem steht die Blume aufgrund ihrer Form für raffinierte, natürliche Schönheit und Charme. Die kompakte Blütenform, bei der kleine Blüten zusammen ein Ganzes bilden, wird oft als Zeichen von Verbundenheit und Schutz gesehen. Da Astrantia eine robuste Schnittblume und Gartenpflanze ist, steht sie auch für Kraft.
Astrantia liebt nährstoffreiche, feuchte Standorte mit leichtem Schatten. Die Pflanze wächst von Natur aus in gemäßigten Gebieten Mittel- und Südeuropas sowie in Teilen Westasiens. Dort wächst die Sterndolde in bergigen Gebieten, an Waldrändern und auf feuchten Wiesen. Vor allem in Regionen wie den Alpen und den Pyrenäen fühlt sich die Sterndolde zu Hause, aber die Pflanze gedeiht auch gut in niederländischen Gärten, da das Klima und der Boden ihrem natürlichen Lebensraum ähneln.