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Lisianthus (Eustoma)

Von Pflege über Sorten bis zur Bedeutung: alles über den Prärieenzian
Lisianthus
Lisianthus hält mit der richtigen Pflege zwei bis drei Wochen in der Vase. Kein Wunder, dass die elegante Schönheit als Schnittblume ausgesprochen beliebt ist. Botanisch heißt sie Eustoma, im deutschsprachigen Raum auch Prärieenzian oder Japanrose. Optisch wird sie wegen ihrer Blütenform und den unzählingen Farben oft mit der Rose verwechselt, aber es gibt klare Unterschiede. Hier liest du alles über Merkmale, Pflege, Sorten, Bedeutung und Herkunft.
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Merkmale und Blüte der Lisianthus

Die Lisianthus sieht wegen ihrer gelagerten Blütenblätter einer Rose sehr ähnlich. Dennoch gibt es große Unterschiede. Während eine Rose nur eine Blüte pro Stiel trägt, verzweigt sich Lisianthus, sodass an einem Stiel mehrere Blüten (oder Knospen) sitzen. Außerdem hat Lisianthus keine Dornen, einen schlankeren Stiel und wirkt luftiger als eine Rose. Weil sich die Knospen meist nach und nach öffnen, hast du besonders lange etwas von einem Strauß.

Lisianthus gibt es in vielfältigen Farben: Weiß, Creme, Rosa, Lachs, Blau, Lila und Gelbgrün, häufig auch zweifarbig. Von Natur aus blüht ihre Wildform blauviolett. Als Schnittblume ist sie das ganze Jahr über erhältlich; ihre natürliche Blütezeit liegt zwischen Sommer und Frühherbst. Botanisch gehört Lisianthus zu den Enziangewächsen (Gentianaceae), einer Pflanzenfamilie, die vor allem für ihre anmutigen Blüten bekannt ist. Der botanische Name von Lisianthus lautet Eustoma.

Dank der vielen Blütenknospen, die sich nach und nach öffnen, hast du besonders lange Freude an einem Strauß mit Lisianthus.

Lisianthus in der Vase pflegen

Mit der richtigen Pflege bleibt Lisianthus zwei bis drei Wochen lang schön! Schau dir auch mal diese Grundregeln und Tipps an, um Blumen so lange wie möglich frisch zu halten.

  • Verwende eine saubere Vase.
  • Schneide die Stiele mit einem scharfen Messer schräg an.
  • Entferne eventuell Blätter, die ins Wasser hängen.
  • Fülle die Vase mit etwas frischem Wasser und gegebenenfalls Schnittblumennahrung.
  • Wechsle das Vasenwasser alle 2–3 Tage und fülle ggfs. nach, da Lisianthus über ihr feines Laub viel Wasser verdunstet.
  • Stell die Blumen nicht in direktes Sonnenlicht und nicht neben reifendes Obst. Reifendes Obst setzt Ethylengas frei, wodurch Blumen schneller welken.
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Der botanische Name von Lisianthus lautet Eustoma

Welche Lisianthus-Arten gibt es?

Botanisch gesehen gibt es nur wenige Eustoma-Arten, nämlich Eustoma grandiflorum (die mit Abstand bekannteste Art), Eustoma exaltatum (eine kleinere, wilde Art) und Eustoma barkleyi (eine seltene Art).

Fast alle Lisianthus, die du beim Floristen und in Gartencentern siehst, sind Varianten von Eustoma grandiflorum. Es gibt Hunderte von Sorten (Züchtungen) dieser Art. Sie unterscheiden sich vor allem in Blütenform, Größe und Farbe. Am beliebtesten sind die gefüllten Sorten, die Rosen sehr ähnlich sehen. Daneben gibt es einfachblühende Sorten mit einem luftigeren Aussehen und besondere Varianten mit Fransen oder zweifarbigen Blüten.

Fast alle Lisianthus, die du beim Floristen und in Gartencentern siehst, sind Varianten der botanischen Art Eustoma grandiflorum.
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Ist Lisianthus giftig?

Nein. Lisianthus gilt weder für Menschen noch für Haustiere als giftig – du kannst sie also unbesorgt ins Haus holen. Trotzdem ist es sinnvoll, Blumen grundsätzlich außer Reichweite von kleinen Kindern und Haustieren aufzustellen.

Bedeutung und Symbolik

Mit ihren zarten Blüten und ihrer romantischen Ausstrahlung steht Lisianthus für Wertschätzung, Dankbarkeit und liebevolle Verbundenheit. Sie wird oft verschenkt, um jemandem zu zeigen, wie viel er einem bedeutet.

Weil sich ihre Knospen nach und nach öffnen, wird sie außerdem mit wachsender Liebe assoziiert. In Brautsträußen symbolisiert sie eine dauerhafte, harmonische Verbindung.

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Herkunft

Lisianthus stammt ursprünglich aus den warmen Prärien und Grasländern im Süden der USA, aus Nordmexiko und Teilen der Karibik. Dort wächst sie an sonnigen, offenen Stellen auf gut durchlässigem Boden. In Texas, Nebraska, Nevada und Colorado wird sie deshalb Prärieenzian genannt. In freier Natur blüht sie meist blau- bis violettfarben.

Ihren eigentlichen Siegeszug trat die Blume allerdings in Japan an: Japanische Gärtner kreuzten den Prärieenzian in den 1930er-Jahren und schufen damit die Lisianthus, wie wir sie heute kennen. Daher rührt auch der deutsche Name Japanrose. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehört sie weltweit zu den beliebtesten und robustesten Schnittblumen.

Lisianthus wird auch als Prärieenzian bezeichnet, da die Blume ursprünglich aus den sonnigen Prärien und Graslandschaften der Vereinigten Staaten und Mexikos stammt.