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Lathyrus

Sanfte, zarte Blume mit süßem Duft
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Von der Pflege über die Arten bis hin zu Herkunft und Symbolik: Hier erfährst du alles über Lathyrus als Schnittblume. In diesem umfassenden Ratgeber erfährst du, wie du Lathyrus erkennst, welche Sorten es gibt, wie du Lathyrus in der Vase am besten pflegst und was diese duftende Blume symbolisiert.

Merkmale und Blüte von Lathyrus

Lathyrus, auch bekannt als Duftwicke oder Sweet Pea, ist eine hübsche und stark duftende Schnittblume, die man sofort mit Frühling und Frühsommer verbindet.

Typisch für Lathyrus sind:

  • Schmetterlingsähnliche Blüten
  • Dünne, elegante Stiele
  • Frischgrüne, rankende Blätter
  • Ein subtiler, süßer Duft

Die Blütezeit von Lathyrus geht vom April bis in den Sommer, mit einem Höhepunkt im Mai. Das macht sie zu einer typischen Frühlingsblume, die oft in romantischen Frühlingssträußen verwendet wird.

Was Lathyrus als Schnittblume besonders macht, ist ihre Leichtigkeit. Die Blume sieht raffiniert und dynamisch aus, wodurch ein Strauß sofort eine natürliche, liebenswerte Ausstrahlung bekommt.

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Bezeichnung und Familie von Lathyrus

Der botanische Name von Lathyrus lautet Lathyrus odoratus. Lathyrus ist der Gattungsname innerhalb der Familie der Schmetterlingsblütler und Odoratus bedeutet „duftend“.

Lathyrus gehört zu den Fabaceae (Hülsenfrüchtler). Zu dieser Familie gehören auch Pflanzen wie: Lupine, Glyzinie und Ginster. Der Spitzname Ziererbse verweist auf die Verwandtschaft mit essbaren Erbsen, aber Lathyrus ist eine Zierblume und wird nicht als Gemüse angebaut. Sie wird in Deutschland auch Duftwicke genannt.

Farben und Formen von Lathyrus

Lathyrus gibt es in sanften, romantischen Farbtönen wie Pastellrosa, Lila, tiefem Violett, Cremeweiß, zartem Blau oder auch in zweifarbigen Schattierungen.

Die Blüte besteht aus mehreren Blütenblättern, die zusammen eine Schmetterlingsform bilden – daher der Familienname Fabaceae (Hülsenfrüchtler).

Durch die dünnen Stiele und den lockeren Blütenstand wirkt Lathyrus verspielt und nicht so massiv. Das macht die Blume perfekt für Kombinationen mit fülligeren Frühlingsblumen wie Ranunkel oder Pfingstrose.

Vergiss all deine Duftstäbchen, Raumdüfte und Duftkerzen. Mit Lathyrus holst du dir dein eigenes, herrliches Blumenparfüm ins Haus.
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Lathyrus

Lathyrus-Arten

Es gibt mehr als 150 Arten innerhalb der Gattung Lathyrus, aber in Blumensträußen und beim Floristen dreht sich vor allem alles um Lathyrus odoratus, besser bekannt als Duftende Platterbse oder Sweet Pea. Diese Art ist wegen ihres herrlichen Dufts und ihrer romantischen, schmetterlingsartigen Blüten sehr beliebt.

Im Handel findest du vor allem großblumige Sorten mit besonders langen Stielen und einem intensiven Duft. Bekannte Namen, auf die du als Verbraucher stoßen kannst, sind zum Beispiel „Spencer“ mit großen, gewellten Blütenblättern, „Royal Family“, beliebt wegen der satten Farben und kräftigen Stiele, und „Matucana“, ein Klassiker mit violett-rosa Blüten und einem intensiven Duft. Diese Sorten sind nicht nur wunderschön anzusehen, sondern bleiben auch in der Vase schön, sodass du besonders lange ihren Duft und ihr Aussehen genießen kannst.

Pflege von Lathyrus in der Vase

Im Durchschnitt hält sich Lathyrus 4 bis 7 Tage lang schön in der Vase. Möchtest du dich so lange wie möglich an Lathyrus als Schnittblume erfreuen? Dann ist die richtige Pflege wichtig.

  • Schneide die Stiele mit einem scharfen Messer schräg an
  • Entferne Blätter, die ins Wasser hängen
  • Stelle deine Lathyrus in sauberes, kühles Wasser
  • Füge Schnittblumennahrung hinzu
  • Wechsle das Wasser alle zwei Tage

Tipp: Lathyrus mag keine Wärme. Stelle die Vase daher nicht in direktes Sonnenlicht oder neben eine Heizung. Weitere allgemeine Tipps, wie du deine Blumen in der Vase so lange wie möglich schön hältst, findest du in diesem Artikel.

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Ist Lathyrus giftig?

Ja, Lathyrus ist leicht giftig und nicht zum Verzehr bestimmt, auch wenn ihr Spitzname (Erbse) dies vermuten lässt. Die Ziererbse enthält Stoffe, die bei Verzehr schädlich sein können. Bewahre Lathyrus daher außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern und Haustieren wie Hunden und Katzen auf.

Lathyrus als Gartenpflanze

Lathyrus ist auch als Gartenpflanze beliebt, wo die rankende Pflanze an Spalieren oder Gitterwänden emporwächst und lange blüht.

Symbolik von Lathyrus

Lathyrus steht für Dankbarkeit, Abschied, schöne Erinnerungen und Freundschaft. In der viktorianischen Blumensprache wurde Lathyrus oft verschenkt, um sich auf subtile Weise bei jemandem für eine schöne gemeinsame Zeit zu bedanken. Also herrlich dramatisch. Die sanfte Ausstrahlung und der Duft verstärken dieses Gefühl von Zärtlichkeit und Aufrichtigkeit.

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Herkunft von Lathyrus

Lathyrus odoratus stammt ursprünglich aus Süditalien und Sizilien. Im 17. Jahrhundert wurde die Blume in England eingeführt, wo Züchter begannen, kräftigere und duftendere Sorten zu züchten. Von dort aus entwickelte sich Lathyrus zu einer beliebten Frühlingsblume in ganz Europa.

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