Zierspargel
Zierspargel
Der Zierspargel gehört zur Familie der Asparagaceae (Spargelgewächse) und ist entfernt mit Gemüsesorten wie dem echten Spargel (Asparagus officinalis) verwandt. Andere beliebte Zimmerpflanzen aus derselben Familie sind zum Beispiel Dracaena und Sansevieria.
Es gibt 300 verschiedene Asparagus-Arten, die von zierlichen Zimmerpflanzen bis hin zu robusten Gartenvarianten reichen. Du erkennst sie an ihren feinen, nadelartigen „Blättern“, die zusammen ein weiches, wolkenartiges Büschel bilden.
Der Zierspargel stellt nur wenige Ansprüche, reagiert aber dankbar auf die richtigen Bedingungen.
Licht
Die Pflanze liebt viel Tageslicht, aber vermeide grelle Mittagssonne hinter Glas, da sonst die zarten „Federn“ verbrennen können. Ein Standort nach Osten oder Norden ist ideal. Im Winter darf der Zierspargel für zusätzliches Licht etwas näher ans Fenster gerückt werden.
Wasser
Zierspargel ist durstig. Halte die Erde leicht feucht, aber vermeide, dass Wasser über längere Zeit am Boden des Übertopfes stehen bleibt. Überprüfe in warmen Perioden zweimal pro Woche mit dem Finger: Fühlt sich der oberste Zentimeter trocken an, gieße die Pflanze. Vergiss nicht, ihn regelmäßig zu besprühen; Zierspargel schätzt eine hohe Luftfeuchtigkeit.
Dünger
Von Mai bis September kannst du Asparagus wöchentlich mit flüssigem Zimmerpflanzendünger versorgen. In der Ruhephase (Herbst und Winter) reicht es, alle sechs Wochen zu düngen. Wähle vorzugsweise einen Dünger für Blattpflanzen mit zusätzlichem Stickstoff für frisches, grünes Laub.
Tipp: Verwende beim Umtopfen von Asparagus eine luftige Mischung für Farne – diese enthält oft etwas Rinde oder Kokos zur Drainage. Lies mehr über die Auswahl der richtigen Blumenerde und Pflanzennahrung.
Zierspargel ist durstig. Halte die Erde leicht feucht, aber achte darauf, dass das Wasser nicht zu lange am Boden des Blumentopfs stehen bleibt.
Es gibt viele Asparagus-Arten, von denen wir dir hier die bekanntesten vorstellen, die man als Zimmerpflanze findet:
Am einfachsten vermehrst du Zierspargel, indem du die Pflanze beim Umtopfen vorsichtig teilst. Achte darauf, dass jeder Teil genügend Wurzeln und Triebe hat, und teile die Stecklinge am besten im Frühling (von März bis Mai). Schau dir die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung an, um die Erfolgsaussichten zu erhöhen:
Bei Katzen und Hunden können vor allem die Blätter Reizungen verursachen. Stelle die Pflanze daher außerhalb der Reichweite von Haustieren und kleinen Kindern auf oder wähle eine tierfreundliche Alternative. In diesem Artikel erfährst du, welche Pflanzen für Tiere (un)sicher sind. Manche Spargelarten haben zudem Beeren; diese enthalten Saponine, die bei Verzehr leichte Magen- und Darmbeschwerden verursachen können.
Der Zierspargel wird vor allem wegen seines leichten, zarten und eleganten Aussehens geschätzt. Die feinen, luftigen Blätter verleihen dem Asparagus eine raffinierte und leichte Ausstrahlung. Daher wird Zierspargel oft als Symbol für Eleganz, Reinheit und Widerstandsfähigkeit gesehen.
Zierspargel
Die meisten Zierspargelarten sind in den subtropischen Wäldern Südafrikas beheimatet. Im Schatten höherer Bäume entwickelten sie ihre charakteristischen feinen Blätter, um so viel diffuses Licht wie möglich einzufangen. Ende des 19. Jahrhunderts führten Züchter die Pflanzen in Europa ein, wo ihre Eleganz perfekt zum Art-déco-Stil passte.