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Schefflera (Strahlenaralie)

Von der Pflege über die Arten bis hin zu Stecklingen: Hier erfährst du alles über die Schefflera als Zimmerpflanze.
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Die Schefflera, auch Strahlenaralie genannt, fällt sofort durch ihr Laub auf. Die großen, glänzenden Blätter bestehen aus mehreren Fiederblättchen, die zusammen eine Handform bilden. Das verleiht der Pflanze ein unverwechselbares Aussehen. Außerdem ist die Schefflera eine robuste Zimmerpflanze. Einmal das Gießen auszulassen ist kein Problem und ein strikter Wasser- oder Düngerplan nicht nötig. Stell sie an einen hellen Standort und vermeide nasse Wurzeln. In diesem Ratgeber erfährst du, wie du die Pflanze gesund hältst und viele Jahre Freude daran hast.
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Merkmale und Blüte der Schefflera

Die Schefflera ist eine immergrüne, verholzte Pflanze mit glänzenden Blättern, die aus mehreren Fiederblättchen bestehen. Du erkennst die Pflanze an der charakteristischen Handform der Blätter.

Schefflera gehört zur Efeufamilie Araliaceae. Zu dieser Pflanzenfamilie gehören unter anderem Efeu und Fatsia. Viele Pflanzen dieser Familie wachsen in tropischen Gebieten als Strauch, Baum oder Kletterpflanze.

Als Zimmerpflanze wächst Schefflera meist zu einer etwa ein bis drei Meter hohen Pflanze heran. Das Wachstum ist im Frühling und Sommer am stärksten, während es sich im Winter von selbst verlangsamt.

Welche Schefflera-Arten gibt es?

Innerhalb der Gattung gibt es viele Arten, aber als Zimmerpflanze sieht man vor allem diese beiden.

Schefflera arboricola (Zwergschefflera)

Die beliebteste Art als Zimmerpflanze. Diese Pflanze bleibt relativ kompakt, verzweigt sich leicht und eignet sich daher sowohl für kleinere als auch für größere Räume.

Schefflera arboricola gibt es mit frischgrünen Blättern oder mit bunten Mustern in Gelb oder Creme. Bunte Sorten brauchen mehr Licht, damit ihre Blattzeichnung kontrastreich bleibt.

  1. Schefflera actinophylla (auch bekannt als Brassaia oder Umbrella Tree)

Diese Art wird größer und kann in Innenräumen etwa zwei bis drei Meter hoch werden. Die Pflanze hat längere Blattstiele und größere Blätter.

Schefflera ist als Strauch, am Stamm oder mit geflochtenen Stämmen erhältlich. Durch Beschneiden kannst du die Pflanze kompakter halten oder sie dazu anregen, breiter zu wachsen.

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Standort der Schefflera

Die Lichtmenge bestimmt maßgeblich, wie die Schefflera wächst und gedeiht.

Steht die Pflanze zu dunkel, werden die Stiele länger und sie kann Blätter verlieren. Steht die Pflanze in der prallen Mittagssonne, können die Blätter verbrennen.

Der ideale Standort für eine Schefflera ist:

  • helles, indirektes Licht
  • keine direkte, grelle Mittagssonne
  • ein Ort ohne Zugluft und kalte Luftströme

Bunte Sorten brauchen mehr Licht als immergrüne Arten. Ein fester Standort ist am besten, da die Schefflera nicht gut auf Wechsel zwischen warmen und kühlen Räumen reagiert.

Schefflera-Pflege: Gießen, Düngen und Luftfeuchtigkeit

Schefflera gießen

Die Schefflera mag leicht feuchte Blumenerde, aber auf keinen Fall nasse Wurzeln. Gieß die Pflanze, sobald sich die oberste Schicht der Blumenerde trocken anfühlt. Achte darauf, dass überschüssiges Wasser aus dem Topf abfließen kann, und lass kein Wasser im Untersetzer stehen.

Bist du dir unsicher? Stecke einen Finger ein paar Zentimeter tief in die Erde. Fühlt sich die Erde noch feucht an, warte ein paar Tage mit dem Gießen.

Düngen

Gib der Schefflera während der Wachstumsphase, also im Frühling und Sommer, etwa einmal im Monat Zimmerpflanzendünger. In der Ruhephase, also im Herbst und Winter, ist keine zusätzliche Düngung erforderlich.

Luftfeuchtigkeit

Die Schefflera wächst am besten bei mittlerer bis leicht erhöhter Luftfeuchtigkeit. In einem trockenen Raum können die Blattspitzen braun werden.

Besprühe die Blätter daher gelegentlich mit lauwarmem Wasser, besonders im Winter, wenn die Heizung läuft. Stelle die Pflanze nicht direkt neben einen Heizkörper oder eine andere Wärmequelle.

Was tun, wenn die Schefflera Blätter verliert?

Ein einzelnes gelbes Blatt am unteren Ende der Pflanze ist normal. Alte Blätter machen Platz für neue.

Verliert die Pflanze mehrere Blätter auf einmal, überprüfe:

  • ob die Erde zu nass ist
  • ob die Pflanze zu dunkel steht
  • ob sie kürzlich an einen anderen Standort gestellt wurde

In vielen Fällen liegt die Ursache in zu viel Wasser. Passe die Bewässerung an und gib der Pflanze Zeit, sich zu erholen.

Schefflera zurückschneiden: wann und wie?

Ein Rückschnitt ist nicht unbedingt notwendig, kann aber helfen, wenn die Pflanze zu groß wird.

Schneide sie am besten im Frühjahr zurück, wenn die Wachstumsphase beginnt.

  • Schneide einen Zweig bis knapp über einen Blattknoten zurück
  • Verwende eine saubere und scharfe Gartenschere

Nach dem Rückschnitt verzweigt sich die Schefflera meist, wodurch die Pflanze voller wirkt.

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Schefflera-Stecklinge

Schefflera-Stecklinge lassen sich auf verschiedene Arten vermehren, aber ein Kopfsteckling ist eine der einfachsten Methoden. Mit einem gesunden Trieb kannst du aus einer bestehenden Pflanze eine neue züchten. Hier findest du die Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Ist die Schefflera giftig?

Schefflera ist bei Verschlucken leicht giftig. Der Saft kann bei Menschen und bei Haustieren wie Hunden und Katzen Reizungen verursachen. Stell die Pflanze daher außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern und Haustieren auf.

Die Symbolik der Schefflera

In China ist die Schefflera seit Jahren ein fester Bestandteil des Feng Shui. Die ausgebreiteten Blätter werden als kleine Hände gesehen, die positive Energie festhalten und symbolisch Reichtum anziehen. Die Kombination aus Stiel und Blatt erinnert an einen offenen Regenschirm, ein Symbol für Schutz und Geborgenheit.

Egal, ob du dieser Symbolik Bedeutung beimisst oder einfach nur eine robuste Zimmerpflanze suchst: Die Schefflera steht für Wachstum und Schutz, und das verleiht dieser ohnehin schon auffälligen Pflanze zusätzliche Bedeutung.

Herkunft der Schefflera

Ursprünglich wächst die Schefflera in Australien, Neuguinea und Teilen Südostasiens. Dort wächst die Pflanze in tropischen und subtropischen Wäldern, wo das Licht durch das Blätterdach gefiltert nach unten fällt. Das erklärt, warum sich die Schefflera in Innenräumen an einem Standort mit hellem, indirektem Licht gut entwickelt.

Der Name Schefflera geht auf den polnischen Arzt und Botaniker Johann Peter Ernst von Scheffler zurück – eine Hommage, wie sie in der Botanik häufig vorkommt.