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Calla

Erfahre mehr über Pflege, Farben und Symbolik!
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Die Calla, auch bekannt als Aronstab oder Zantedeschia, strahlt mit ihren schlanken Linien sofort Luxus aus. Man sieht sie regelmäßig in Brautsträußen, üppigen Tischdekorationen oder auch als Einzelstrauß in einer Vase glänzen. In diesem umfassenden Ratgeber erfährst du alles, was du wissen musst: von der Pflege und Blüte bis hin zu Symbolik, Verfügbarkeit und Styling-Tipps.

Merkmale und Blüte der Calla

Die Farbpalette der Calla bietet unendliche Vielfalt: Weiß, zartes Rosa, tiefes Violett, Limettengrün, sonniges Gelb, feuriges Orangerot oder sogar fast Schwarz. Der majestätische Kelch (der eigentlich ein einziges großes Blütenblatt ist) umhüllt einen gelben oder cremefarbenen Blütenkolben mit winzigen Blümchen. Dank des langen, glatten Stiels (40–80 cm) kommt die Blume in minimalistischen Mono-Sträußen perfekt zur Geltung. Die Calla gehört zur Familie der Aronstabgewächse (Araceae), zu der auch die Anthurie und Spathiphyllum gehören.

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Jeder Stiel blüht einmal, danach wachsen neue Blütenkelche aus der Knolle.

Callas werden meist geerntet, bevor sich der Blütenkelch vollständig entfaltet. Jeder Stiel blüht einmal, anschließend wachsen aus der Knolle neue Blütenkelche. In der Vase entfalten sie sich langsam zu einer anmutigen Tulpenform. Bei Topf- oder Gartensorten beginnt die Blüte ab Mai und kann je nach Temperatur und Lichteinfall bis in den September hinein andauern.

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Pflege der Calla

Die Calla ist überraschend robust, vorausgesetzt, du pflegst sie richtig. Die folgenden Tipps helfen dir, dich so lange wie möglich an den anmutigen Blüten zu erfreuen.

Licht

  • Stelle die Calla an einen Ort mit reichlich Tageslicht, vermeide aber grelles, direktes Mittagssonnenlicht.
  • Eine kühle Fensterbank nach Norden oder Osten ist ideal.
  • Zu wenig Licht führt zu schlaffen Blüten; zu viel Sonne verursacht Verfärbungen.

Wasser

  • Halte die Erde gleichmäßig feucht, aber niemals nass. Lass den obersten Zentimeter vor dem nächsten Gießen leicht austrocknen.
  • Im Garten wächst die Calla gerne in humusreichem, leicht saurem Boden, der im Sommer feucht bleibt.
  • Lass kein Wasser im Untersetzer stehen, das führt zu Wurzelfäule.

Düngung

  • Gib von April bis einschließlich August alle zwei Wochen flüssigen Blütendünger in halber Stärke.
  • Höre mit dem Düngen auf, sobald die Blätter anfangen, gelb zu werden: Das ist das Zeichen dafür, dass die Ruhephase beginnt.
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Calla-Arten

Züchter unterscheiden grob zwischen zwei Hauptgruppen:

  1. Die klassische weiße Calla (Zantedeschia aethiopica) mit großen Blütenkelchen und kräftigem Wuchs, ideal für Gärten und größere Vasen.
  2. Farbige Sorten, oft als „Farb-Callas“ bezeichnet, die es in fast jedem erdenklichen Farbton gibt und die kompakter bleiben; perfekt für kleinere Vasen im Haus.

Innerhalb dieser Gruppen findest du unzählige Sorten, die sich in Höhe, Kelchgröße und Farbintensität unterscheiden. Wähle einfach die Farbe und Länge, die dir gefällt.

Giftigkeit der Calla

Ist die Calla für Mensch und Tier giftig? Ja, die Calla ist für Menschen und Tiere giftig. Alle Teile der Calla enthalten Kalziumoxalatkristalle. Bei Verschlucken verursachen diese Kristalle bei Menschen und Haustieren Reizungen im Mund- und Rachenraum. Hautkontakt mit dem Saft kann eine leichte, juckende Reaktion auslösen. Stelle die Vase außerhalb der Reichweite von Kindern und Katzen auf und trage Handschuhe, wenn du mit abgeschnittenen Stielen arbeitest. Bei Verschlucken: Spüle den Mund aus, gib Wasser und konsultiere einen Arzt oder Tierarzt.

Die Symbolik der Calla

Seit jeher steht die Calla für Reinheit, Mitgefühl und Schönheit. In der Antike verbanden Griechen und Römer die kelchförmige Blume mit Festen, Glück und Überfluss. Heutzutage sieht man Callas oft auf Hochzeiten (Reinheit) und bei Gedenkfeiern (Respekt und Mitgefühl). Eine weiße Calla steht für zurückhaltende Unschuld, während tiefe Violetttöne Luxus und Leidenschaft symbolisieren.

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Die weiße Calla steht für zurückhaltende Unschuld, während tiefe Violetttöne Luxus und Leidenschaft symbolisieren.

Herkunft der Calla

Die Calla stammt ursprünglich aus den Sumpfgebieten von Südafrika bis Malawi. In der Regenzeit stehen diese Täler unter Wasser; während der Trockenzeit verwandeln sie sich in ausgetrockneten, rissigen Boden. Dieser raue Kreislauf hat die Calla besonders widerstandsfähig gemacht. Im 19. Jahrhundert brachten europäische Pflanzenjäger die Knollen nach England, wo viktorianische Damen der „exotischen Lilie“ verfallen waren. Züchter in den Niederlanden und Frankreich perfektionierten die Art für den Schnitt- und Topfanbau und führten unzählige Farbvarianten ein.