Pflanzenpause: Warum es so wertvoll ist, kurz ins Grüne zu schauen
Unser Alltag verlangt uns einiges ab. Arbeit, Studium, Bildschirme und Reize folgen in rascher Abfolge aufeinander. Gerade deshalb kann eine kurze Unterbrechung in Form einer Pflanzenpause helfen, wieder zur Ruhe zu kommen.
Die Idee ist ganz einfach: Indem du bewusst kurz ins Grüne schaust, lenkst du deine Aufmerksamkeit um. Dieser Moment der Konzentration kann helfen, einen Gang herunterzuschalten und kurz Abstand von dem zu gewinnen, was du gerade getan hast.
Untersuchungen zeigen, dass eine kurze Unterbrechung, bei der du beispielsweise 40 Sekunden lang eine grüne oder „naturähnliche“ Umgebung betrachtest, dazu beitragen kann, deine Aufmerksamkeit und Konzentration danach zu stärken. Diese Untersuchung wurde unter Studierenden in einer kontrollierten Umgebung durchgeführt und zeigt, dass schon eine kurze Pause in einem solchen Kontext Wirkung zeigen kann.
Wichtig: Dieser Effekt bedeutet nicht, dass sich das Gehirn vollständig „erholt“, sondern dass ein solcher Moment helfen kann, deine Aufmerksamkeit kurz zurückzusetzen. Das macht eine Pflanzenpause zu einer einfachen und zugänglichen Möglichkeit, im Laufe des Tages kurz durchzuatmen.
Untersuchungen zeigen, dass eine kurze Pause, in der du beispielsweise 40 Sekunden lang auf eine grüne oder „naturähnliche“ Umgebung schaust, dazu beitragen kann, deine Aufmerksamkeit und Konzentration danach aufrechtzuerhalten.
Pflanzenpausen: für alle Menschen wertvoll
Pflanzenpausen sind für alle da, ob jung, alt, gestresst oder gerade auf der Suche nach Ruhe. Ein kurzer Moment inmitten von Grün kann überraschend viel bewirken. So wirkt eine Pflanzenpause bei Schüler*innen und Student*innen, die sich beim Lernen oder bei Prüfungen oft und lange konzentrieren müssen. Gerade dann ist es sehr erholsam, ab und zu eine kleine Auszeit einlegen zu können. Und was ist mit all denen, die lange (Arbeits-)Tage vor dem Computerbildschirm verbringen? Sowohl dein Kopf als auch deine Augen erholen sich bei einer kurzen, grünen Pause. Auch ältere Menschen, denen Ruhe nicht nur gut tut, sondern die ab und zu auch einen guten Impuls brauchen, profitieren von diesem kurzen, grünen Moment. Und kleine Kinder lernen so, sich auf spielerische Weise zu konzentrieren.
Wir alle können auf unsere eigene Weise von einem kurzen Moment der Aufmerksamkeit für das Grün profitieren. Und das muss nicht kompliziert sein: Eine Pflanze, eine Blume oder ein Stück Natur können schon ausreichen, um kurz zur Ruhe zu kommen. Grün tut uns allen gut.
Pflanzenpause: Wie nimmst du dir diesen Moment für dich selbst?
Mach es dir nicht zu schwer. Deine Pflanzenpause muss absolut nicht lang oder kompliziert sein. Gerade in der Einfachheit liegt ihre Kraft. Indem du bewusst kurz innehältst, schaffst du dir kleine Ruhepunkte in einem vollen Tag. Danach kannst du wieder mit dem Lernen, deiner To-do-Liste, deinem Hyperfokus oder deiner Aktivität weitermachen.
So setzt du in wenigen Schritten deine Pflanzenpause um:
- Höre kurz auf mit dem, was du gerade tust
- Richte deinen Blick bewusst auf eine Pflanze, eine Blume oder eine grüne Umgebung
- Beobachte Formen, Farben und Details
- Atme ruhig ein und aus
- Gönn dir ein paar Sekunden, um zu entschleunigen
Pflanzenpause: Entwickle eine Routine
Pflanzenpausen funktionieren am besten, wenn du sie dir zur Gewohnheit machst. Indem du mehrmals am Tag bewusst einen Blick auf Grün wirfst, schaffst du kleine Momente der Ruhe, die zusammen einen großen Unterschied machen können.
Search & SEOtz, im Klassenzimmer oder draußen in der Natur tun. Auch wenn du Achtsamkeit mit Pflanzen aktiv nutzt, lernst du, wie du bewusst und mit voller Aufmerksamkeit mit Grün umgehen kannst. Grün ist oft näher, als du denkst – du musst nur kurz innehalten, um es wahrzunehmen.